Freitag, 13. Januar 2023
Unser Wochenende begann am Freitag Nachmittag um kurz nach halb vier, als ich mich bei meinen Kolleginnen und Kollegen via Slack in den Feierabend verabschiedete und L von der Schule abholte. Wir fuhren gemeinsam ein paar wenige Lebensmittel einkaufen. Dummerweise waren L und ich beide hungrig, sodass die ein oder andere Chipstüte im Einkaufswagen landete.
Als wir zu Hause ankamen, räumte ich die Einkaufstüte aus, während L Lust verspürte, in ihrem Deutschheft ein paar Leseaufgaben zu bearbeiten. (Auch letzte Woche Freitag war das bei ihr so und sie löste ein Matheaufgabenblatt.)

Wir aßen gegen 18 Uhr Abendbrot und fielen anschließend über Chips und Schokolade her. L durfte etwas fernsehen, während ich in einem E-Book las und meine täglichen Duolingoaufgaben (Italienisch) absolvierte. Müde und geschafft von der Woche schliefen wir beide zeitig ein.
Samstag, 14. Januar 2023
Obwohl ich so gern ausgeschlafen hätte, wachte ich bereits um kurz nach sieben Uhr auf und konnte nicht mehr einschlafen. L wurde kurze Zeit später ebenfalls wach. Ich las ihr zwei Kapitel in unserem aktuellen Buch der Ferien-Reihe „Die Schule der magischen Tier“ vor.
Während L in ihrem Zimmer nach einem geeigneten Kuscheltier für unseren Ausflug am Vormittag suchte, bereitete ich in der Küche unser Frühstück mit einem frischen Smoothie vor. Nachdem mein geliebter Thermomix letztes und auch vorletztes Jahr nicht ein einziges Mal zum Einsatz kam und ich kurz davor war, ihn zu verkaufen, nutze ich ihn seit Jahresanfang wieder regelmäßig. Demnächst möchte ich darin wieder eine Suppe kochen.

Nach dem Essen zogen wir uns an und machten uns auf den Weg zu einem Indoorspielplatz, der erst vor wenigen Wochen in Leipzig öffnete. Um 10 Uhr waren wir mit Ls Klassenkameradin L, ihrem kleinen Bruder und ihrer Mama verabredet. Wir verbrachten vier Stunden dort.
Der neue Indoorspielplatz hat eine angenehme Größe, ist gut überschaubar und sehr schön eingerichtet. Einzig der Ablauf und die Organisation müssen flüssiger und besser werden. So standen wir eine halbe Stunde am Einlass und warteten anderthalb Stunden auf unser Mittagessen, das wir in weiser Vorahnung bereits kurz nach elf Uhr bestellten. Es müsste definitiv mehr Personal eingestellt werden, aber vermutlich kann sich der Indoorspielplatz geradeso über Wasser halten. Wir werden sicherlich trotzdem wiederkommen.



Um kurz nach 15 Uhr waren L und ich wieder zu Hause. Ich war so unglaublich müde, dass ich eine halbe Stunde schlief. L durfte in der Zeit etwas fernsehen.
L hatte sich am Freitag in der Schule ein Brettspiel gekauft. (Freitags findet seit diesem Schuljahr immer der FREI Day statt. Die Kinder dürfen sich Themen suchen, die sie interessieren, und informieren sich selbstständig darüber. Zwei Kinder aus der vierten Klasse veranstalteten einen Basar, bei dem es unter anderem Spielzeug zu kaufen gab, und unterstützen mit dem Erlös die Obdachlosenhilfe. Eine wirklich tolle Idee.) Wir saßen am Nachmittag in der Küche und probierten das Gesellschaftsspiel „Einhorn Glitzerglück – Eine Party für Rosalie“ aus. Einmal schafften wir es nicht, die Party rechtzeitig für Rosalie vorzubereiten, zweimal gewannen wir.



Vor dem Abendessen ging L mit ihrer Meerjungfrauen-Barbie in die Badewanne. Anschließend leistete ich ihr beim Essen Gesellschaft. Ich war noch sehr satt vom Mittagessen. Auch ich gönnte mir noch eine warme Badewanne. Den Abend ließen wir auf die übliche Weise ausklingen. L durfte fernsehen. Ich übte Italienisch auf Duolingo und las in einem E-Book. Bevor L um 21:30 Uhr und ich etwa eine Stunde später einschlief, las ich ihr wieder ein Kapitel aus ihrem Buch vor.
Sonntag, 15. Januar 2023
Heute wachte ich „erst“ halb acht auf. L schlief noch zwanzig Minuten länger. Da wir uns über Tiere in freier Wildbahn und in menschlicher Gefangenschaft unterhielten, zeigte ich L eine Folge „Elefant, Tiger & Co.“, eine Tiersendung, die im Leipziger Zoo gedreht wird, und die M und ich oft mitten in der Nacht mit einer Baby-L schauten, wenn diese vom Nachtschreck heimgesucht wurde. L konnte sich nicht daran erinnern.
Zum Frühstück gab es wieder einen frischen Smoothie. Weil uns gestern das Brettspiel beiden so gut gefiel, spielten L und ich erneut drei Runden und schafften es jedesmal, die Party für Rosalie rechtzeitig vorzubereiten. Anschließend kümmerte ich mich um alle Zimmerpflanzen und um unsere Wäsche.
Ich hatte Lust, den Zoopark zu besuchen. Ich bereitete ein kleines Picknick für unterwegs vor und L räumte mit meiner Hilfe ein wenig ihr Kinderzimmer auf.
Im Zoopark, den wir mittags betraten, bewunderten wir die vielen Lichter an den aufgestellten Figuren, die ab 17 Uhr sicherlich so richtig leuchten würden, schauten uns das ein oder andere Tier an, statteten wie jedes Mal dem Gondwanaland einen Besuch ab und verbrachten eine Stunde auf einem der schönen Spielplätze.














Völlig durchgefroren kamen L und ich am späten Nachmittag wieder zu Hause an. Ich legte uns schnell eine Wärmflasche ins Bett, bereitete uns je eine Tasse Heiße Schokolade zu und erwärmte eine Linsensuppe. Wir ruhten uns beim Fernsehen beziehungsweise mit Duolingo aus. L hatte später nochmals Hunger, sodass sie in der Küche ein zweites Abendbrot bekam und ich ihr beim Essen Gesellschaft leistete.
Für den morgigen Schul- und Arbeitstag bereitete ich noch Kleinigkeiten vor, die uns den Start in den Montag angenehmer machen werden. Bevor L gleich schlafen gehen wird, lese ich ihr noch ein Kapitel aus ihrem Buch vor. Vermutlich werde ich ihr kurze Zeit später ins Reich der Träume folgen.
