Ein Wochenende im Oktober

Alltagsschnipsel

An diesem Wochenende wollte uns mein Bruder in Markkleeberg besuchen. Doch leider sprang er vergangene Woche erneut auf den Coronazug auf und hatte auch am Donnerstag noch einen deutlich positiven Schnelltest, weshalb aus seinem geplanten Aufenthalt bei uns leider nichts wurde. L und ich besuchen ihn aber Ende des Monats zu seinem dreißigsten Geburtstag.


Freitag, 7. Oktober 2022


Ich machte zeitiger Feierabend, denn es war sonnig warmes Herbstwetter. So verregnet und kalt der September war, so golden ist bisher der Oktober. Einfach wunderbar. Ich holte L ab und überraschte sie mit einem zweiten Besuch im Hüpfburgenland. Sie freute sich sehr darüber.


Als wir am Abend zu Hause ankamen, aß ich noch eine Kleinigkeit zum Abendessen. L bekam im Hüpfburgenland eine Portion Pommes mit Dinonuggets.

Ich war so unfassbar müde, dass ich mich kurz nach halb neun bereits im Bett zur Seite rollte und wegdöste. L schaute derweil ihre Folge zu Ende. Wir machten uns danach noch gemeinsam bettfertig und schlümmelten beide gegen 21 Uhr ein.


Samstag, 8. Oktober 2022


Nach zehn Stunden Schlaf wachte ich am Samstagmorgen mit dem Gefühl, ausgeschlafen zu sein, auf. (Das „frühe“ Aufstehen in der Woche gefällt weder L noch mir. Die Anführungszeichen habe ich gesetzt, weil ich natürlich weiß, dass sehr viele Menschen sehr viel früher als wir aufstehen müssen und vermutlich nicht so herum jammern. Aber viertel nach sechs ist für uns beide einfach zu früh.) Kurze Zeit später erwachte auch L.

Die Kinder lernen bereits lesen. Deshalb bekamen wir Freitag ein Arbeitsblatt mit ersten Leseübungen mit nach Hause. L las mir die Silben und Wörter ganz prima vor. Zur Belohnung las ich ihr anschließend ein paar Kapitel aus ihrem Simsala-Buch vor.

Gegen um neun standen wir auf und machten uns nach langer Zeit mal wieder Pfannkuchen zum Frühstück. Ich beschloss, in die Badewanne zu gehen und ließ L derweil etwas fernsehen.

Zur Mittagszeit waren wir mit meinen Eltern, die uns für eine Nacht besuchen kamen, in der Leipziger Innenstadt verabredet. L und ich holten sie bei ihrem Hotel ab und fuhren gemeinsam mit der S-Bahn zu uns nach Hause. Meine Eltern konnten so erstmals unsere neue Wohnung in Augenschein nehmen. Ihnen gefällt die Helligkeit, die Raumaufteilung und der Schnitt sehr gut. Wir aßen noch eine Portion Nudeln mit Tomatensoße zum Mittag und statteten dem Markkleeberger See einen Besuch ab. L und ich waren das letzte Mal Ende August zum Baden hier. Danach hatte es sich einfach nicht mehr ergeben. Wir spazierten ein wenig um den See herum und gingen zum Spielplatz.


Bevor wir zum Abendessen ins italienische Restaurant gingen, checkten meine Eltern im Hotel ein. Wir begleiteten sie mit aufs Zimmer und trafen danach J, der mit uns Abendessen wollte. Ls Kinderpizza war fast genauso groß wie meine eigene. Wir schafften nicht alles und ließen uns den Rest einpacken. Die hausgemachte Limonade war unglaublich lecker. Ich war rundum gesättigt und zufrieden.

L und ich waren gegen 20 Uhr wieder zu Hause. Ich las ihr noch zwei Kapitel vor, ehe es für sie schlafen ging. Ich duolingote noch ein bisschen vor mich hin, las in meinem Buch weiter und schlief irgendwann auch ein.


Sonntag, 9. Oktober 2022


Heute Morgen waren L und ich zeitiger wach als gestern, fühlten uns aber dennoch ausgeschlafen. Wie bereits gestern Morgen nutzten wir den entspannten Start in den Tag zum Lesen. Erst las L mir etwas vor, dann ich ihr.

Wir haben bis in den frühen Nachmittag hinein vor uns hingebummelt. Es gab ein leckeres Frühstück, später die Pizzareste von gestern und viel Zeit zum Spielen.

Wegen der wunderbaren Sonne wollte ich wenigstens ein paar Minuten vor die Tür gehen. L hatte zum Glück auch Lust, schnappte sich ihr Skateboard und begleitete mich zur Eisdiele schräg gegenüber unserer Wohnung. Wir holten uns zwei Eis (Keks-Erdbeere und Haselnuss) und fanden die Sorten beide richtig lecker. Ich nutzte den Aufenthalt im Freien, um L anhand von zuvor gesammelten Eicheln das Zerlegen der Zahlen 4 und 6 zu erklären.


Als wir wieder zu Hause waren, ging L in die Badewanne. Danach aßen wir Abendbrot, packten den Schulranzen und schauten gemeinsam den Film „Gregs Tagebuch 3“.

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