Gedanken- und Alltagsschnipsel im September

Alltagsschnipsel

Was hatte ich mich darauf gefreut und wie war ich motiviert, nach zwei Jahren an zwei aufeinanderfolgenden Orchesterproben teilzunehmen … und dann wurde ich genau an diesem Wochenende krank. In Erfurt waren L und ich dennoch und quartierten uns dieses Mal bei meinen Eltern ein. Abgesehen von meiner täglich schlimmer werdenden Erkältung hatten wir eine schöne Zeit. Wir besuchten den Egapark und waren auf der Geburtstagsfeier von Ls Kindergartenfreund K.


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Wie schnell doch die Tage vergehen. Gerade erst fand Ls Schuleinführung statt, nun ist schon ihr erster Unterrichtsmonat vorbei. 

L geht sehr gerne zur Schule. Ihre Lehrerin, ihren Erzieher und auch ihre Klassenkameradinnen und -kameraden findet sie nett. Anschluss hat sie sehr schnell gefunden. Sie erzählt mir immer von fünf, sechs Mädchen aus ihrer Klasse, mit denen sie Zeit verbringt. Außerhalb der Schule haben wir uns auch schon mit zwei Kindern und ihren Eltern getroffen, eine dritte Anfrage steht bereits im Raum.

Das Konzept und der Schulalltag machen nach wie vor einen sehr guten Eindruck auf mich. Für mich steht an erster Stelle, dass L eine schöne Schulzeit hat. Ich möchte natürlich trotzdem, dass sie lesen, schreiben und rechnen lernt, aber sinnlosen Druck will und werde ich auf ihr nicht abladen. Dafür haben mir die letzten Corona-Jahre zu sehr verdeutlicht, welchen Stellenwert unsere Kinder in Deutschland haben. Wir Erwachsenen werden ja auch nicht mehr verglichen, ob wir Dies oder Jenes besser können. 

Es freut mich, dass L in den wenigen Wochen seit Schulbeginn bereits so viel gelernt hat. L setzt sich bisher jeden Abend, denn eher sind wir selten zu Hause, freiwillig mit einem Blatt Papier an den Tisch und zeigt mir, wie schön sie ihre Ziffern oder Buchstaben schreiben kann. Sie erzählt mir sehr viel von ihrem Schulalltag und übt mit mir ganz unbewusst weiter, indem wir zum Beispiel die Treppenstufen zählen oder schauen, aus wie vielen Silben verschiedenste Wörter bestehen. Das Schulgeld ist also gut investiert.


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Mitte September gingen L und ich gemeinsam mit ihrer Schulfreundin und ihren Eltern in den Leipziger Zoo. Dort wurde zu Ehren des 60. Geburtstags von Pittiplatsch ein tolles Kinderfest veranstaltet. Ich nutzte diesen zweiten Besuch und kaufte für L und mich je eine Jahreskarte. Wir werden im laufenden Jahr nun öfter die Tiere besuchen oder die schönen Spielplätze ausprobieren.


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Vorfreude ist die schönste Freude! Da es L im Sommer so gut in Hohenbocka gefiel, reservierte ich uns für den nächsten Sommer erneut ein Ferienbungalow. Das nächste Mal möchten wir unbedingt das größere Bungalow ausprobieren.

Mein Bruder wird im Oktober 2023 heiraten. Nach einem kurzen Blick auf die Hotelkosten entschied ich mich, nicht lange zu fackeln und reservierte uns mithilfe von J eine Airbnb-Wohnung für drei Nächte, die sich ganz in der Nähe der Hochzeitslocation befindet.


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Seit dem 9. September ist die Kleinmesse in Leipzig. L geht unglaublich gern auf den Rummel. An einem Mittwoch Mitte des Monats war das Wetter sonnig und warm, sodass wir beschlossen, dem Rummel einen Besuch abzustatten. Sooo unglaublich viel machten L und ich gar nicht und trotzdem war es faszinierend zu sehen, wie sich das Geld innerhalb kürzester Zeit in Luft auflöste. Gemeinsam mit Ls zwei Schulfreundinnen wollen wir Anfang Oktober nochmals die Kleinmesse besuchen.

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