12 von 12 im August

Alltagsschnipsel

L und ich schliefen die zweite Nacht bei meiner Freundin C, deren Sohn M in dieser Woche (leider) Urlaub an der Ostsee mit seinem Papa macht und somit vorgestern und gestern Abend nicht als Spielkamerad für L zur Verfügung stand. Den Wecker stellte ich gestern auf 07:15 Uhr. Ich war jedoch schon viertel vor sieben wach. Ich blieb noch ein paar Minuten in Cs Bett neben L liegen, ehe ich aufstand, um für L und mich Kleidung für den Tag herauszulegen. Nachdem wir beide angezogen waren und unsere morgendliche Badrunde gedreht hatten, frühstückten wir gemeinsam mit C, die erst kurz vor sieben Uhr nach einer sehr kurzen Nacht nach Hause kam.

Schlafquartier der letzten zwei Nächte


Nach der Verabschiedung von C machten L und ich uns auf den Weg in den Kindergarten. Heute soll die Abschiedsfeier der drei Vorschulkinder und das Überreichen der kleinen Geschenke für die zwei Erzieherinnen der Gruppe und die zwei Erzieherinnen der Nachbargruppe stattfinden. Da L eines der Vorschulkinder ist, buk ich vorgestern einen Kuchen für das Abschiedsfest. L wünschte sich einen Schokoladenkuchen mit vielen Streuseln. Diesmal übertrieb ich es ganz schön mit den Streuseln. Ich bin gespannt, ob die Kinder den Kuchen essen werden. (Update von L am Abend: Jedes Kind hat den Kuchen gefuttert.) Ich unterhielt mich im Kindergarten kurz mit einer der Erzieherinnen und fuhr anschließend zum in der Nähe des Büros befindlichen Parkplatzes.

Seeeeehr viele Streusel


Im Supermarkt kaufte ich Zutaten für meinen Salat am Mittag und etliche Eispackungen. Diese kamen wenig später in das Büroeisfach und erfreuen im Laufe der nächsten Woche hoffentlich die/den ein oder andere/n Mitarbeiter/in. Auf dem Weg zum Büro lief ich an einer evangelischen Kirche vorbei. An vielen Morgen gegen halb neun übt/spielt jemand die Orgel. Heute war dies leider nicht der Fall. Dennoch ist das jedes Mal ein ganz besonderer Moment, erinnert mich an das Musizieren im Orchester und zaubert mir jedes Mal ein Lächeln ins Gesicht.



Der heutige Arbeitstag war sehr ruhig. Bis Ende des Monats müssen einige geleaste Laptops an den Leasinggeber zurückgesandt werden. Aus diesem Grund stapeln sich die Geräte auf meinem Schreibtisch. Nächste Woche können sicherlich mit Ausnahme eines Notebooks alle auf Reisen gehen. Ersatzgeräte kamen bereits Ende Juli bzw. Anfang August. Wir sind somit alle gut mit neuer Hardware versorgt.


Gegen Mittag telefonierte ich mit meinem Bruder. Wir brachten uns gegenseitig auf den neuesten Stand. Im August werden wir zwei Gelegenheiten haben, uns zu treffen. Nach dem Telefonat aß ich Mittag mit M. Er war neben mir heute der einzige, der im Büro anwesend war. Es war ungewohnt still. So hatten wir aber die Gelegenheit, über verschiedenen Dinge ungestört oder auch mal etwas länger zu sprechen.


Am Nachmittag fuhr ich in die alte Wohnung. (Meine Mama holte L aus dem Kindergarten ab. Mein Papa wartete derweil zu Hause auf die beiden. Er hat seit einigen Tagen einen schmerzenden Fuß und kann sich nicht gut bewegen. Ich vermute, er hat eine Gicht-Arthritis. Leider mag er nicht zum Arzt gehen, um das abklären zu lassen.) Ich belud das Auto mit noch in der Wohnung befindlichen Gegenständen. Nun ist wirklich nicht mehr viel in der alten Wohnung. Ich bin zuversichtlich, dass ich nächste Woche, wenn ich nochmals das Auto voll belade, den Rest mitnehmen kann.



Diese Woche habe ich Friedhofsdienst. Ich fuhr somit zum Erfurter Hauptfriedhof, stattete Ms Grab einen Besuch ab, säuberte die Umrandung und den Grabstein, entfernte die Nadeln und goss die Pflanzen. Auf dem Rückweg sah ich ein braunes Eichhörnchen. Der Anblick der vertrockneten Blätter am Boden stimmt mich sehr traurig.



Am frühen Abend war ich bei L und meinen Eltern. Wir unterhielten uns und aßen gemeinsam Abendbrot. Gegen sieben Uhr fuhren L und ich zurück nach Markkleeberg. L bekam nach dem Ausladen des Autos und einer kurzen Dusche meinerseits ihre Einschlafbegleitung. Ich sitze nun wieder im Türrahmen, schreibe den Beitrag fertig und warte, dass sie schläft, damit ich hinüber in mein Schlafzimmer gehen kann.

Morgen bekomme ich Besuch von meiner Freundin aus Dresden. Es ist praktisch, dass wir jetzt so „nah“ beieinander wohnen. So sind Spontanbesuche einfacher möglich. Ich freu mich schon sehr darauf.

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