Da L heute bis Viertel nach acht schlief, musste sie nicht lange darauf warten, bis die Kinder aus dem Nachbarbungalow vor unserer Tür standen. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt, in Ruhe alleine zu frühstücken und langsam in den Morgen zu starten. Nach dem Abwasch vertrat ich mir etwas die Beine und absolvierte nebenbei einige Duolingo-Übungen. Die Kinder hüpften zwischenzeitlich wieder auf dem Trampolin des Nachbarn U.
Nach meinem Spaziergang las ich eine Weile in meinem Buch und aß zu Mittag. L bekam von den Großeltern der beiden Kinder Eierkuchen (auch als Pfannkuchen oder Pancakes bekannt). Mittlerweile schien die Sonne und es wurde warm. Wir beschlossen, gemeinsam an den See zu fahren.
L und ich hielten auf dem Weg zum Badestrand beim Supermarkt im Nachbarort. Hätte ich gewusst, wie unglaublich gut sortiert und preiswert dieser Laden ist, hätte ich alle unsere bisherigen Einkäufe hier erledigt. Wie bereits am Montag suchten wir uns am See im FKK-Bereich ein Plätzchen. Voll war es allerdings nicht. Mir war im Schatten kalt und nur in der Sonne (angenehm) warm, weshalb ich meine Kleidung anbehielt. Zum Baden war es mir viel zu kalt. Den Kindern machte es allerdings überhaupt nichts aus. L war bestimmt drei oder vier Mal im Wasser.


Erst am Abend kehrten wir zum Ferienbungalow zurück. L und ich aßen gemeinsam, ehe sie zu den Kindern ins Nachbarbungalow verschwand. Ich genoss in der Zeit meinen Abendspaziergang. L und ich kuschelten uns danach auf die Couch und schauten noch ein wenig fern. Halb zehn lagen wir in unseren Betten, ich las L ein halbes Kapitel aus ihrem Conni-Buch vor und es dauerte nicht lange, bis sie tief und fest schlief.

