Nach dem Aufwachen las ich L ein Kapitel aus ihrem Conni-Buch vor, ehe sie aufstand, sich anzog und auf die Kinder wartete. Als diese nach einer für L gefühlten Ewigkeit endlich kamen, stand auch ich auf, ging duschen und frühstückte in Ruhe. Die Kinder waren inzwischen auf dem Trampolin beim Nachbarn U verschwunden.
Vormittags fuhren die Kinder, ihre Großeltern und wir zur wunderschönen KRABAT-Mühle in Schwarzkollm. Dort finden bis einschließlich Sonntag die Festspiele statt, weshalb leider viele Wege und Gebäude auf dem Gelände abgesperrt waren und nicht betreten werden durften. Ein schwarzes Eis und etwas zu essen für die Kinder bekamen wir glücklicherweise dennoch.











Wir beschlossen, in den Tierpark Senftenberg zu fahren. Auf dem Weg dorthin hörten L und ich ein Conni-Hörspiel. „Conni geht zum Film“ wird momentan von L in Dauerschleife gehört. Der Tierpark befindet sich direkt am Hafen und somit unmittelbar am Senftenberger See. Es ist ein kleiner, aber sehr liebevoll gestalteter und sauberer Tierpark. Wir sahen und fütterten einige Tiere und verweilten ansonsten auf den zwei zum Tierpark gehörenden Spielplätzen.







Nachmittags halb drei waren wir wieder in unserem Bungalow. Die Kinder spielten abwechselnd im Wohnbereich unserer Unterkunft oder draußen, sodass ich ein paar Minuten schlafen und anschließend lesen konnte. (Es ist herrlich, wie gut sich bereits zwanzig Minuten Mittagsschlaf anfühlen.) Als die Kinder wieder beim Nachbarn U waren, vertrat ich mir kurz die Beine und machte meine täglichen Duolingo-Übungen (Italienisch-Woche).
L und ich aßen kurz nach sechs am Abend zusammen. Als sie danach mit den Kindern im Nachbarbungalow war, gab ich dem Opa Bescheid, dass ich einen kurzen Abendspaziergang mache. Ich lief wieder am Schloss vorbei und stellte erneut fest, dass viele Häuser sehr neu aussehen. Schon die Tage zuvor fiel mir auf, dass offenbar reger Zuzug herrscht.
Da um acht abends nur Blödsinn im Fernsehen lief, hörten L und ich bei unserem zweiten Abendessen und danach unser Conni-Hörspiel weiter. Ehe mir L tief und fest auf der Couch einschlief, wechselten wir ins Bett. Sie schien wirklich sehr müde zu sein, denn kurz nach halb zehn war Ruhe, sodass ich noch ungestört ein paar Seiten in meinem Buch lesen konnte, ehe auch ich schlafen ging.
