Auch in diesem Monat wollte ich wieder an der Aktion „12 von 12“ teilnehmen. Am 12. eines Monats werden 12 Bilder im Laufe des (All-)Tages gemacht und anschließend im Blog gezeigt. Verlinken könnte ich das auf einem anderen Blog … aber dafür bin ich dann doch zu faul. 🙂
Aufgewacht und aufgestanden sind L und ich heute Morgen um kurz nach sieben. Unsere morgendliche Routine beinhaltet den Gang ins Bad mit der sogenannten Morgentoilette, aber natürlich auch die Zubereitung des Frühstücks. L bekam ein Vollkorntoast mit Margarine und Heidelbeermarmelade, ich bereitete mir für die Arbeit Haferflocken mit Obst und Sojajoghurt zu. Da ich aktuell wieder meine Kalorien tracke, kommt meine Küchenwaage täglich zum Einsatz.

Als L im Kindergarten war, fuhr ich zum Parkplatz in der Nähe des Büros und erfreute mich an dem schönen kurzen Arbeitsweg entlang von Kirchen und Gewässer. Seit gestern Nachmittag haben wir nun auch endlich wieder einen Obstkorb für alle Mitarbeiter. Es hatte sich einfach viele Monate lang wegen der Corona-Pandemie nicht gelohnt. Nun kehren aber doch wieder mehr zurück ins Büro, weshalb ich vergangene Woche eine Bestellung auslöste. Mit der Wahl des Obstes bin ich sehr zufrieden. Wir werden uns nun also wieder regelmäßig Obst liefern lassen.



Ich führte heute zwei Mitarbeitergespräche. Anfang Mai habe ich dann wieder einmal mit jedem gesprochen. Ich bin immer wieder erstaunt und erfreut, wie viel guten Input jede*r mitgibt.
Da immer noch nur eine Erzieherin in Ls Bereich verfügbar ist, holte ich sie kurz vor 16 Uhr ab. Heute fuhren wir direkt nach Hause und verbrachten den Nachmittag im Garten und in der Wohnung. Durch den fehlenden Fernseher räumte ich im Wohnzimmer die Möbel lustig durch die Gegend. Ob das nun final so bleibt, weiß ich noch nicht, aber es gefiel mir für den Moment gut.

L blieb in ihrem Sommeroutfit bis abends draußen im Garten und unterhielt sich mit unserer Vermieterin C. Ich nutzte die Zeit und hing Wäsche auf und kochte uns Abendessen. (In den letzten Tagen war ich leider nicht motiviert genug, um uns ein warmes Abendessen zuzubereiten. Beziehungsweise waren L und ich auch selten vor um acht zu Hause. Umso erfreulicher, dass ich heute Abend Zeit und Lust dazu hatte.) L und ich aßen wenig später in Ruhe im Esszimmer bei einem Räucherstäbchen und Conni-Hörspiel.




Während L nach dem Essen ein wenig fernsehen durfte, nutze ich die Zeit für Ostervorbereitungen. Ebenso arbeitete ich an einem Buch weiter, das ich L zum 18. Geburtstag schenken will. Meinen täglichen Planer brachte ich auch auf den aktuellen Stand.

Gegen 21 Uhr wanderte L schließlich ins Bett. Ich lieg seit einer halben Woche nicht mehr neben ihr im Bett, sondern nutze den Kuscheltiersack davor, um es mir so gemütlich zu machen wie es irgendwie geht. (Es ist unglaublich ungemütlich.) Ich bin auch mit dieser Einschlafbegleitmethode nicht so happy. Zwar schläft L irgendwann alleine in ihrem Bett ein und ich kann mich problemlos aus dem Zimmer schleichen, nachdem ich meine Duolingo-Übungen gemacht und ein paar Minuten eines Films geschaut habe, aber wirklich freie Abendzeit für mich hatte ich in den vergangenen Monaten bisher nur zwischen fünf und fünfundzwanzig Minuten.
Auch heute wachte sie weinend nach nicht mal einer halben Stunde, nachdem ich aus ihrem Zimmer raus war, wieder auf und kam zu mir ins Bett gekrochen. Ich habe aufgrund der vorangeschrittenen Uhrzeit (circa 22:30 Uhr) auch keine Muße mehr, noch mal auf dem Kuscheltiersack Platz zu nehmen und wieder zu warten bis sie schläft. Es muss doch eine andere Lösung geben. 😦


