Update aus der Isolation

Alltagsschnipsel

Nachdem J und mein Schnelltest am 22. März 2022 positiv war, begaben wir uns einen Tag später zum Testzentrum, um einen PCR-Test machen zu lassen. L blieb natürlich bei uns zu Hause und besuchte die ganze Woche über nicht den Kindergarten. Das war auch gut so, denn am Freitag war sie schlaff, müde und klagte über Gliederschmerzen. Ihr Schnelltest war auch innerhalb von Sekunden positiv. Sie hatte sich bei J und/oder mir angesteckt und meine Theorie, sie hätte es vom Kindergarten mitgebracht, war hinfällig.

Glücklicherweise ging es ihr am Samstag schon wieder gut. Dennoch machten wir beide uns nochmals auf den Weg zum Testzentrum, um bei ihr erst einen Schnelltest und bei positivem Ergebnis einen PCR-Test machen zu lassen. Allerdings hatten die Mitarbeiter im Testzentrum so gar keine Lust, einen Abstrich bei einem Kind zu machen, aus Angst, sie könnte erbrechen, und schickten uns unverrichteter Dinge wieder fort.

Heute Morgen machte erst J einen Schnelltest (positiv), danach ich (negativ). Im Kindergarten rief ich an und teilte mit, dass L nun vermutlich auch Corona hat. Wir wurden gebeten, einen PCR-Test machen zu lassen. Somit fuhren L und ich am Nachmittag erneut in ein Testzentrum. Hier wurde ihr ein Abstrich aus dem Rachenraum entnommen. Ihr Schnelltest war überraschenderweise negativ. Ich ließ mich wieder freitesten, denn auch der Schnelltest im Testzentrum war negativ. Ich habe es überstanden!

L lasse ich dennoch noch mindestens eins, zwei Tage hier bei J und mir, denn so richtig geheuer ist mir das Ergebnis des Testzentrums nicht. Ich habe mit ihr noch mal einen Schnelltest im Nasenbereich gemacht, der innerhalb von Sekunden positiv war. Ich weiß nicht, was nun stimmt …

Was wir in der Isolation treiben, halte ich im Folgenden kurz fest. Darunter sind auch einige Beispiele, warum uns die Quarantäne „guttut“ … 🙂

Wir laufen auf dem Grundstück mehrere Runden um das Haus herum, um a) ein wenig Bewegung zu haben und b) ein paar Schritte zu erzielen. Dabei freue ich mich jedesmal sehr über die vielen Frühlingsblumen.

Wir malen viel mit Kreide und machen ein bisschen Sport.

Wir singen lautstark unsinnige Lieder und dichten erfundene und sehr fragwürdige Texte dazu.


J und ich haben mit einem 1000 Teile Puzzle begonnen, das ich vor ungefähr siebzehn Jahren von meinen Eltern geschenkt bekommen habe. Soweit wie jetzt bin ich bei diesem Puzzle noch nie gekommen.

L läuft auf dem Dach der Garage herum.

Ich habe L schon zwei Conni-Bücher, die sie zum Geburtstag geschenkt bekommen hat, vorgelesen.

Wir haben eine Minion Lebkuchenstadt errichtet. (In der Adventszeit und an Weihnachten fanden wir einfach keine Zeit hierfür.)


Wir spielen nahezu täglich das Neinhorn-Kartenspiel.

Manchmal arbeiten wir vom Bett aus.

L hat allmählich verstanden, dass nichts schlimmes passiert, sich hin und wieder selbst zu beschäftigen, während J und ich arbeiten.


Es werden Türen geknallt – ausschließlich von L.

Es gab bisher ein, maximal zwei Nächte, die wirklich ruhig verliefen. Was auch immer gerade mit L los ist, möge schnell ein Ende finden und vorbeigehen. Ich brauche meine nächtliche Ruhe!

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