Gedanken- und Alltagsschnipsel im Februar

Alltagsschnipsel

L wurde erhört. Sie bat mich sooft, sich auch nach dem Kindergarten mit ihrem Freund K treffen zu dürfen, dass ich mich schließlich bei seinem Papa meldete. An einem Montagnachmittag gingen wir gemeinsam erst einen Eisbecher essen und anschließend in den Kinofilm “Sing”. 

Bereits beim Abholen vom Kindergarten teilte uns die Erzieherin mit, dass beide Kinder sehr aufgeregt seien und den ganzen Tag über von nichts anderem sprachen. Das merkten Ks Papa und ich sowohl im Eiscafé als auch im Kino. Vor allem L war mir ein klein wenig zu überdreht. Sie ging wortwörtlich über Tische, hörte nicht, war unhöflich und unfassbar laut und quirlig. Zum Glück war es im Kino nicht so voll.

Obwohl es ein sehr schöner Nachmittag und Abend und L sehr glücklich war, war es mir ein kleines bisschen zu viel.

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Anfang Februar feierten wir den 59. Geburtstag meines Papas bei leckerem Essen und lustigen, vor über zwanzig Jahren selbstgedrehten Videos. Mein Bruder und seine Freundin J kamen zu Besuch und übernachteten bei L und mir. ❤

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Auch Ls kleiner Cousin M hatte Mitte des Monats Geburtstag. Er wurde zwei Jahre alt. Ich staunte nicht schlecht, als ich die Masse an Geschenken sah, die der kleine Mann an seinem Ehrentag bekam. Wir feierten seinen Geburtstag mit leckerem Kuchen am Nachmittag und (veganen) Bratwürsten am Abend. Es war ein sehr schöner Besuch.

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Ich habe noch mal über meine Aussage hinsichtlich der Rolle der Väter bei der Kindererziehung in meinem Beitrag “12 von 12 im Februar” nachgedacht. 

Je länger ich mich gedanklich damit beschäftigte, umso klarer wurde mir, dass die meisten Väter, die ich kenne, viel bis sehr viel an der Erziehung und Bespaßung ihres Kindes teilhaben. Unabhängig davon, ob sie mit der Kindesmutter noch zusammen sind oder nicht. Meine Freundin C hat leider einfach nur Pech gehabt und einen Mann erwischt, der nur das allernötigste dazu beiträgt und um jedes Wochenende mit seinem Kind angebettelt werden muss. 

Da ich viel Zeit mit C und ihrem Sohn verbringe, war meine Wahrnehmung diesbezüglich etwas verschwommen. Also: Entschuldigung an die aufopferungsvollen Väter da draußen! ❤

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L hat in circa einem Monat Geburtstag und wünscht sich eine Mighty Pups Party mit Fokus auf Marshall. Da es nahezu unmöglich ist, Deko ausschließlich mit dem Feuerwehrhund zu finden, basteln L und ich gerade fleißig für ihren Geburtstag. Aktuell sind wir an einer Girlande dran.

Es wird in diesem Jahr definitiv eine Kindergeburtstagsfeier geben. Selbst wenn das bedeuten sollte, dass wir dreimal feiern müssten aufgrund der Infektionslage. 

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Obwohl ich wochenlang sehr schöne Tage und meines Erachtens auch eine entspannte Zeit hatte, sah mein Körper das völlig anders. Von jetzt auf gleich und ohne jede (für mich ersichtliche) Vorwarnung hatte ich kürzlich für fast eine Woche mit teils sehr starken Stresssymptomen zu kämpfen. An zwei zum Glück nicht aufeinander folgenden Tagen war ich zu nichts zu gebrauchen. An einem der Tage war L zum Glück bei ihrer Oma, denn ich konnte mich nicht um sie kümmern. Ich fühlte mich nach einfachsten Tätigkeiten schwach und müde, war ausgepowert und konnte kaum durchatmen. Das machte mir große Angst. Vor allem deshalb, weil es so aus dem Nichts kam. 

Ich werde nun versuchen, noch mehr entspannte Momente in den Alltag zu integrieren. Ich hoffe, dass dann der nächste Schwall Stress, sollte er nicht vermeidbar sein, schwächer ausfällt. Auf einen richtigen Burnout habe ich nämlich so überhaupt gar keine Lust.

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Mit meiner Freundin C, die ebenfalls Geburtstag hatte, verbrachte ich einen angenehmen und entspannten Morgen im Übersee bei einem leckeren Frühstück. Wir werden versuchen, das nun einmal monatlich zu machen.


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Nun ist auch das letzte 0815-Bild mit Stickern versehen worden. Mir gefallen die neuen Leinwände immer noch sehr gut. ❤


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Meine L wird groß. Nicht nur, dass sie alleine Post zum Briefkasten bringt und dabei eine viel befahrene Straße überquert, sie kauft sich mittlerweile auch ihr Eis selbst. Ich bin sehr stolz auf sie.


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Die Orkanböen, die vor allem im Norden Deutschlands wüteten, machten auch vor Erfurt keinen Halt. Es rüttelte abends und nachts ganz schön an unseren Fenstern. Umso überraschter war ich, als ich im Park die glücklicherweise nur geringen Sturmschäden sah.


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Vor etwa zwei Jahren gaben unsere Vermieter einen neuen Zaun in Auftrag. Mitte Februar war es zur Überraschung aller endlich soweit: Wir bekamen den langersehnten neuen Zaun. Obwohl ich mich bereits an das offene Grundstück gewöhnt hatte, fügt sich der Zaun von Anfang an sehr gut in das Gesamtbild ein.


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Geschafft! Am letzten Veranstaltungstag gingen L und ich in der Abenddämmerung in den EGA-Park zu den Winterleuchten. Es war zwar noch immer sehr stürmisch und dadurch auch eiskalt, aber die bunten Lichter machten L und mir so viel Freude, dass wir darüber zumindest für zwei Stunden hinwegsehen konnten.


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Es wird allmählich Frühling! ❤

Ein Gedanke zu “Gedanken- und Alltagsschnipsel im Februar

  1. Avatar von madeinheaven1

    An der Krämerbrücke war ich auch schon und siehe da, es ist nicht die einzige in Deutschland ihrer Art. In unserem Städtchen gibt es die Zweite und in einem der Häuser ist sogar ein Bild der Brücke unseres Städtchens. Womit dann auch geklärt wäre, aus welcher Ecke ich komme. 😉

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