Wie schnell ein Jahr vergeht …

Alltagsschnipsel

Sehr zu Ls Freude springen seit einigen Tagen die Iren T und J bei uns zu Hause herum. In jeder freien Minute (und das sind leider weniger als gedacht) verbringen die Kinder ihre Zeit zusammen. T und J sind unglaublich groß geworden. Und das meine ich unabhängig von ihrer Körpergröße. Es ist wunderbar zu sehen, was aus den beiden Jungs geworden ist und wie sie sich entwickelt haben. ❤ Beide sind äußerst lieb zu L und kümmern sich sehr fürsorglich um sie. Heute Nachmittag wird L letztmalig mit den beiden spielen können, denn morgen fahren sie gemeinsam mit C und A in den Urlaub. Ich hoffe sehr, dass wir im nächsten Jahr sowohl nach Irland als auch nach Albanien fliegen können.


L und ich leben nun schon ein Jahr ohne M. Die ersten drei Monate nach seinem Tod im vergangenen Sommer vergingen unglaublich langsam, waren aber zeitgleich unglaublich voll von verschiedensten Ereignissen. Gemeinsam mit Ms Familie besuchten wir letzte Woche Mittwoch Nachmittag sein Grab. L und ich kauften einen Strauß mit Sonnenblumen und blauen Blumen. (Die blauen Blumen waren L deshalb so wichtig, weil M ihr auf die Frage nach seiner Lieblingsfarbe irgendwann mit „blau“ antwortete.)


L und mir geht es sehr gut. Wir haben beide wieder Freude am und im Leben gefunden. Wir haben neue Aufgaben, neue Herausforderungen und neue Ziele. Und wir haben J, der zu einem wichtigen Teil unseres Lebens geworden ist.


Ich genieße es sehr, mir wieder vorrangig Gedanken machen zu können, in welcher Urlaubswoche wir zu welchem Urlaubsort fahren. Der letzte Erholungsurlaub liegt nun etwa vier Jahre zurück. In einem Monat werden wir schon auf Usedom sein. ❤


Wegen des gestrigen Regenwetters gingen L und ich am Nachmittag spontan ins Kino. Wir schauten „Die Croods 2“. Das Kino war unglaublich voll. Und das soll es wohl auch den ganzen Tag über gewesen sein. Der Film war lustig, regte aber auch ein wenig zum Nachdenken an. In den nächsten Wochen und Monaten werden L und ich öfter ins Kino gehen. Es kommen einige Filme, die ich mir gern mit ihr anschauen möchte.


Am vorletzten Wochenende trafen L und ich uns mit meinen ehemaligen Kollegen S und R sowie ihren Kindern R und P im Egapark. Die Kinder konnten abwechselnd baden und auf den Spielplätzen herumflitzen. Wir konnten uns auf den bequemen Kissen ausruhen und uns nach fast einem Jahr auf den neuesten Stand bringen. Das waren sehr schöne Stunden. Ich hoffe sehr, dass unser nächstes Treffen (pandemiebedingt) nicht wieder Monate dauern wird.


Am Samstag waren J, L und ich bei meiner Freundin J im Garten. Wir grillten (viel zu viel) und futterten im Anschluss Js super leckeren Schokoladenkuchen. ❤ In gut einem Monat sind wir drei auf ihrer Hochzeit eingeladen. Ein wenig nervös war J schon, auch wenn man es ihr nicht anmerkte.


Meine erste physiotherapeutische Behandlung habe ich hinter mir. Ich habe mir fest vorgenommen, mich nun einmal wöchentlich einer solchen Behandlung zu unterziehen, damit meine Verspannungen im Rücken und Nacken, an den Waden und bei den Schultern sukzessive weggehen. Die Physiotherapeutin stellte fest, dass meine linke Schulter einen Zentimeter höher als die rechte ist, ich quasi schief stehe. Motiviert und gehyped von meinem ersten Schritt in Richtung „Ohne Verspannungen durchs Leben gehen“ habe ich meinen Arbeitsplatz umgestaltet. Ich habe nun eine super bequeme Fußablage, einen Laptopständer und einen großen Monitor. (Das hätte ich auch alles vorher haben können. Aber ich bin da manchmal sehr eigen … und vor allen Dingen faul.)

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