Über Stock und über Stein

Alltagsschnipsel

Erst kurz vor um acht wachten L und ich auf. Wir bummelten den Vormittag über in der Wohnung herum. Das kam mir sehr gelegen, denn meine Stimmung war nicht sonderlich gut. L malte ruhig und unauffällig in ihrem Zaubermalbuch aus, während ich mich um die Wäsche kümmerte. Ich konnte somit nahezu ungestört meinen Gedanken nachhängen.

Leicht demotiviert und ohne große Lust fuhr ich mit L kurz vor 13 Uhr zum Waldhaus. Dort warteten C und ihr Sohn M sowie F und H mit ihrer Tochter M auf uns. Gemeinsam gingen wir im Wald spazieren. Die Kinder hatten von Minute eins an riesengroßen Spaß und beschäftigten sich die drei Stunden unseres Waldspaziergangs (mit unglaublich vielen und sehr langen (Ess-)Pausen) nahezu die ganze Zeit selbst. Faszinierend. Ich glaube, L wird groß.

Dank der frischen Luft und der lieben Leute um mich herum hellte sich meine Stimmung schnell auf. Am Nachmittag sah die Welt schon wieder viel besser aus.


Gegen 16 Uhr waren wir zurück auf dem Parkplatz. L und ich fuhren zum Gothaer Platz, da wir halb fünf mit Ms Papa verabredet waren. Wir trafen uns auf dem Spielplatz, verbrachten dort eine Dreiviertelstunde und zogen dann weiter in Richtung Espachcafé. Die Mitarbeiter schlossen gerade den Straßenverkauf, sodass wir dort kein Eis kaufen konnten. Zum Glück stand der Transporter der Bäckerei Rüger im Park, sodass wir für L ein Softeis mit Gummibärchen, Streuseln und Mangosoße kaufen konnten.

Als wir kurz nach 18 Uhr nach über fünf Stunden wieder zu Hause waren, merkte ich deutlich, wie knülle ich bin. L sah auch nicht besser aus. Ich steckte sie in die Badewanne, bereitete in der Zeit das Abendessen vor, machte währenddessen einhundert Kniebeuge und ließ mit L die letzte Stunde vor dem Zubettbringen vor dem Fernseher ausklingen. Uff! Aber es war ein sehr schöner Nachmittag. 🙂

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