Tagebuch – 1. & 2. März 2021

Alltagsschnipsel

Mein Bruder hat für mein Arbeits- und bald Arbeits-/Gästezimmer eine 140 cm x 200 cm Matratze bestellt. Morgen soll sie ankommen. Ich bin gespannt. Seine Freundin und er werden sie kurz vor Ls Geburtstag herum einweihen und zwei Nächte bei uns verbringen.

Etwas unbeliebt machte ich mich gestern im Edeka. Als L an der Kasse lautstark verkündete, dass ich auf die Toilette muss, hatte die Kassiererin Mitleid, rief eine Auszubildende herbei und bat diese, mich auf die Personaltoilette zu führen. Das wäre vermutlich nicht so schlimm gewesen, wenn ich nicht gerade an der Reihe gewesen wäre, bereits circa 95 Prozent unseres Einkaufs in den Wagen zurückgeräumt und nur noch hätte bezahlen müssen. Die Leute hinter mir in der Reihe dachten bestimmt, sie sind im falschen Film. Da ich wirklich sehr dringend musste, nahm ich das Angebot an, ließ L, mein Portemonnaie und den Einkauf an der Kasse zurück und lief der Auszubildenden hinterher. Ich beeilte mich und verließ nach dem Bezahlen so schnell ich konnte den Laden (mit L und meinem Portemonnaie). Ich glaube, die Kassiererin bekam auch Ärger. Corona und so.

Was in den letzten zwei Tagen schön war:

Besuch.
Nach dem Kindergarten fuhren L und ich gestern kurz zum Einkaufen ins Edeka und anschließend zu C und ihrem Sohn M. Während die beiden Kinder überwiegend lieb und friedlich miteinander spielten, konnten C und ich uns nahezu ungestört über die Themen, die sich in den letzten drei Wochen unseres Nichtsehens angehäuft hatten, unterhalten. Offenbar wurden im Nordpark diverse Spielplätze für die BUGA erneuert. Sobald das Wetter und die abendliche Helligkeit es zulassen, werden wir das gemeinsam erkunden.

Telefonat mit J.
Letzte Woche schafften wir es leider nicht, aber heute Mittag telefonierten J und ich nahezu zwei Stunden miteinander. Während sie mir unter anderem vom Studium und den bevorstehenden Prüfungen erzählte, schaute ich nach neuen, mich motivierenden Sportübungen und arbeitete nebenher Kleinigkeiten ab, bei denen ich nicht (viel) nachdenken musste.

Lauftraining.
Für Kraftübungen kann ich mich derzeit nur schwer motivieren. Leichter fällt mir hingegen, die Wohnung zum Laufen zu verlassen. Heute Abend lief ich zum Bachstelzencafé und zurück und kam auf eine Strecke von über acht Kilometern. (L wurde von Ms Mama aus dem Kindergarten abgeholt und übernachtet auch bei ihr. Sturmfrei!)

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