
Pünktlich zum 1. Dezember lag ein wenig Schnee. Darüber freuten sich L und ich nach dem Aufstehen wirklich sehr. Leider war der Schnee bereits wenige Stunden später wieder verschwunden. Dies hinderte uns dennoch nicht daran, ein wenig vom Schlitten oder Ski fahren zu träumen.
Es ist dieses Jahr wieder etwas … eskaliert. (In weiser Voraussicht kaufte oder bastelte ich für L keinen Adventskalender.) Vorteil an diesen vielen Kalendern ist, dass L die Zahlen gut lernen kann. Ihr fällt es von Kalender zu Kalender leichter, die richtige Zahl wiederzukennen. Überhaupt hat sie in den letzten Wochen so viel gelernt: das Alphabet bzw. die Buchstaben, ein wenig Rechnen, Zählen bis zwanzig … ❤

Am Mittwoch veranstalteten wir erneut unser monatliches Teamfrühstück – leider aufgrund der Corona-Pandemie nur remote. Bei laufenden Kameras aßen wir unser Frühstück und tauschten uns über Dies und Das aus. Das meiste hatte ich zu verkünden/erzählen. Obwohl ich dieses Event wieder gut gelungen fand, werde ich mir für den Januar überlegen, wie wir es ein wenig aufpeppen oder lockerer gestalten können.
Was in den letzten Tagen noch so los war:
Aktuell ist die Adventszeit sehr stressig für mich. Ich komme gefühlt zu überhaupt gar nichts. Die Tage sind gut gefüllt, natürlich fast ausschließlich nur mit schönen Dingen, aber dennoch würde ich mir hin und wieder ein wenig mehr Ruhe wünschen. Nur noch zehn Arbeits- und Kindergartentage liegen vor L und mir, dann haben wir zwei Wochen Urlaub. Ich sehne die freie Zeit sehnlichst herbei.
Ich bin sehr zufrieden mit meinem Trainingsplan. Ich mache mindestens viermal wöchentlich Sport und wechsle Lauf- und Krafttraining sinnvoll ab. Es macht mir sehr viel Spaß, mich auszupowern. Erfolge konnte ich auch schon feststellen: ich habe etwas abgenommen, mein Körper ist straffer geworden und ich fühle mich besser.
Heute vor einem Jahr war Ms zehnstündige (ich glaube, es waren letztendlich sogar zwölf oder dreizehn Stunden) OP in der Berliner Charité. Wenn ich an diesen schrecklichen Dezember des Jahres 2019 zurückdenke, werde ich sehr traurig. M hätte sich diese OP sparen können – natürlich wussten wir das letztes Jahr noch nicht. Wir waren so voller Hoffnung. Es tut mir unendlich leid für M, dass er so schlimm leiden musste. Das Leben ist manchmal einfach nicht fair!


