Seit gestern hat L in einem Nasenloch leichten (farblosen) Schnupfen. Da sie weder Fieber hat noch ihr Verhalten auf eine ernsthafte Erkältung hindeutet, ging sie heute in den Kindergarten. Es rief auch niemand an.
Unsere Nacht war zum Glück ruhig. Ich stand Prinz zuliebe zweimal gegen 22:00 Uhr auf und ließ ihn kurz raus in den Garten. Er machte sich erst wieder heute Morgen halb sieben bemerkbar. Ich würde mich freuen, wenn es auch in den nächsten Tagen/Wochen so bliebe.
Am frühen Nachmittag stattete mir der vom Amtsgericht bestellte Nachlassverwalter zu Hause einen Besuch ab. Er ging durch alle Zimmer, machte Fotos und nahm Fahrzeugpapiere und -schlüssel der zwei wertvollen Autos mit.
Ich darf das „Familienauto“, das vom bloßen Angucken schon halb auseinander fällt, kulanter Weise ab sofort gegen eine Nutzungsgebühr weiterfahren. (Ich hoffe, dass ich mein Dienstfahrzeug noch in diesem Jahr in Empfang nehmen kann.)
Bei Ms und meinem Gemeinschaftskonto wird nun nach dem Kontostand zum Zeitpunk des Todes geschaut. Die Hälfte muss ich demnächst an den Nachlassverwalter abdrücken. (Ich bin dankbar, dass M nicht innerhalb der ersten vier Tage am Monatsanfang verstarb, wenn sich wegen der gemeinsamen Verbindlichen viel Geld auf dem Konto befindet, sonst hätte ich jetzt ein Problem.)
Einige Tränen verdrückte ich, als Ms geliebter Pontiac Trans Am mitgenommen wurde. Es hängen halt doch diverse Erinnerungen an dem weißen Sportflitzer. Dieser Moment brach mir vorhin erneut das Herz.
Was heute schön war:
Spielplatz.
Heute besuchten uns am Nachmittag nach dem Kindergarten M und seine Mama C. Wir spazierten nach einem kurzen Aufenthalt bei uns im Garten zum Spielplatz beim Kressepark, kauften den Kindern ein Eis und ließen sie Enten mit Haferflocken füttern.


