Tagebuch – Unser Leben ohne M – Tag 50

Alltagsschnipsel

Fünfzig Tage! Fünfzig Tage ohne M! Es ist und bleibt unfassbar/unwirklich. 

Seit gestern versuche ich mir vermehrt die Beweggründe meiner Ex-Kollegen vorzustellen, in Zukunft bei der Muttergesellschaft zu arbeiten. Bei dem ein oder anderen ergibt das sicherlich Sinn, aber bei denen, die hautnah mitbekamen, wie mit M in den letzten Wochen und Monaten vor seinem Tod umgegangen wurde, schockiert mich das doch sehr. 

Was heute schön war:

Produktivität.
Heute war ein richtig guter Arbeitstag. Ich habe sehr viele wichtige Zuarbeiten erledigen können. Zum Mittag bestellte ich mir Sushi.

L.
So krass gefehlt wie in dieser Woche hatte mir L bisher noch nie, wenn sie eine Nacht bei ihrer Oma schlief. Trotz ihrer (kurz andauernden) schlechten Laune nach Abholung aus dem Kindergarten freute ich mich wie ein (vegetarisches) Schnitzel, sie wieder bei mir und um mich zu haben.

Telefonat mit meinem Bruder.
Auch wenn wir heute nur eine Viertelstunde telefonierten, freute ich mich über den Anruf. Wir sind beide momentan so beschäftigt, sodass wir in letzter Zeit nur eingeschränkte Kommunikation/wenig Austausch hatten. Nächste Woche kommt er zu Besuch. ❤

Telefonat mit J.
Kurz nach 19:00 Uhr rief ich J (aus Dresden) an. Auch sie kommt nächste Woche nach Erfurt und bleibt circa drei (!) Wochen. ❤ Semesterferien sind schon was tolles!

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