Die gestrige positive Nachricht war vermutlich zu überraschend/zu plötzlich für mich. Ich lag ab circa 02:30 Uhr für mindestens anderthalb Stunden wach und konnte meine Gedanken nicht zur Ruhe bringen. Mir sind zig Dinge eingefallen, an die wir jetzt denken und die wir in naher Zukunft unbedingt angehen müssen. Ist das alles aufregend. 🙂
Ich bin mir sicher, dass M sehr stolz auf das Erreichte wäre. Auch wenn ich sein Erbe ausschlagen musste, bedeutet mir die Rettung seiner Firma/seines Lebenswerkes unglaublich viel. Das ist das wahre Erbe, dass er uns hinterlassen hat. Ich bin zuversichtlich, dass wir das Unternehmen nicht schlechter führen werden als die ehemalige Muttergesellschaft in den letzten siebzehn Monaten. (Das Wort ehemalig klingt richtig gut!)
Was heute schön war:
Gespräche.
Auch wenn deren Inhalte zeitweise unangenehm waren, enthielten die mit zwei Teammitgliedern unabhängig voneinander geführten Gespräche sehr guten Input bzw. Kritik an Bisherigem. Vieles ist in den letzten Monaten (aufgrund meiner eigenen Probleme) komplett an mir vorbeigegangen bzw. von mir anders wahrgenommen worden. Es ist gut, dass nun Licht ins Dunkle kommt.
Übernachtungsgäste.
Am Nachmittag fuhren Prinz, L und ich mit einer mittelgroßen Reisetasche, einem Laufrad und einem Hula-Hoop-Reifen im Gepäck wenige Kilometer in Richtung des Nachbardorfes. Dort haben meine Grundschul-/Orchesterfreundin J und N ihren Garten. L war nahezu den ganzen restlichen Tag (zusammen mit N) bei den Nachbarn verschwunden, die einen Kindergeburtstag feierten und einen unglaublich großen Pool hatten. Prinz drehte währenddessen (unruhig) seine Runden. J und ich gingen noch ein paar Meter mit ihm auf dem Feld spazieren. Am Abend grillte N für uns. L aß unglaublich viel und fand alles auf dem Teller so lecker, dass sie gar nicht mehr aufhören wollte und regelmäßig nach Nachschlag verlangte. Gegen 21:30 Uhr machte ich sie allmählich bettfertig. Wir lasen noch ein Pixi-Buch und schalteten dann die Stirnlampe aus. Eine halbe Stunde später teilte mir L mit, dass sie lieber nach Hause wolle. Äh … nein?! Noch mal eine halbe Stunde später schlief sie und ich konnte mich wieder nach draußen zu J und N begeben.

