Tagebuch – Unser Leben ohne M – Tag 43

Alltagsschnipsel

Der Countdown läuft! Heute erfuhr ich, dass der Insolvenzverwalter die Angebotsabgabefrist auf den morgigen Tag, 12:00 Uhr, gelegt hat. Da er das Insolvenzverfahren zum 1. September eröffnen will und dafür noch ein Gutachten schreiben muss, in dem er das von ihm auserwählte Angebot mit einbezieht, dürfte er sich am Freitag oder spätestens Anfang nächster Woche entscheiden. Spannung!

Nach ausführlicher Beratung mit diversen Kollegen entschied ich mich heute Mittag gegen die Kündigung. Diese hätte nur Sinn ergeben, wenn mehrere mitgezogen hätten. Meine Kündigung allein hätte niemanden gejuckt und vor allem im Team Fragen aufgeworfen. Diese hätte ich sicherlich beantworten können, aber das Misstrauen wäre weiter gewachsen. Danke für euren Rat!

Was heute schön war:

Neubeginn.
Allmählich gewöhne ich mich an das Mehr an Gesprächen bzw. die Zunahme der Kommunikation im Allgemeinen. Zunächst telefonierte ich lange mit D, dem Vorstand des neuen Partners. Das lief sehr gut. Ich werde immer zuversichtlicher, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden.Mit meinem Kollegen/Freund J sprach ich heute auch viel. Er wird mich in Zukunft vermehrt unterstützen. Gemeinsam mit H und M starteten J und ich einen ersten Anlauf hinsichtlich zukünftiger Strukturen. Wir werden uns nun täglich Zeit nehmen, um am neuen beruflichen Weg zu arbeiten/voranzukommen.

Telefonat mit J.
Nachdem ich die arme J (aus Dresden) gestern in dem ganzen Trubel vergessen habe, führten wir mittags endlich unser wöchentliches Telefonat. J teilte super spannende Neuigkeiten mit mir und wir überlegten uns/kreierten ein entsprechendes Ende zum vorgegebenen Sachverhalt. Ich bin sehr gespannt, ob wir Recht behalten werden. (Aus Rücksicht auf einzelne Personen kann ich leider nicht genauer ins Detail gehen.)

Spontan-Treffen.
Mittags schrieb mich C an und fragte, ob wir für den Nachmittag/Abend schon verplant seien. Ich verneinte. Und so kam es, dass L, Prinzi und ich gegen 16 Uhr Besuch von M und seiner Mama bekamen. Es folgte eine furchtbare Stunde, in der beide Kinder völlig am Rad drehten, sich gegenseitig hochschaukelten/anstachelten und ich mich kurzzeitig sehr weit weg wünschte. Wir schnappten uns den Bollerwagen, den Hund und die Kinder und machten uns auf den Weg runter zum Fluss. Es dauerte nicht lange und die Stimmung der beiden verbesserte sich, sodass die folgenden anderthalb Stunden das komplette Gegenteil zu den ersten waren. Am nächsten Wochenende (Ende August) werden wir einen gemeinsamen Ausflug machen. ❤

Kartoffelbrei mit Eissoße und Sahne

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