Irgendwann kurz nach ein Uhr morgens wachte L auf. Sie schlief zwar recht schnell wieder ein, aber durch ihr Weinen und die Tatsache, dass wir für den Toilettengang aufstehen mussten, wurde auch Prinz wach und lief anschließend laaaaange unruhig in der Wohnung umher. Ich ließ ihn mehrmals in den Garten gehen. Erst halb drei kam er und somit auch endlich ich zur Ruhe und wir konnten schlafen.
Morgen wird unser Sperrmüll abgeholt. Wir trugen um die Mittagszeit zu viert etwa eine Stunde Krempel/Unrat aus Garage und Keller zusammen und stellten diesen vor das Grundstück. Als ich am Abend mit L und Prinz nach Hause kam, waren unsere Vermieter und die Dachgeschoss-Mieter gerade fertiggeworden, den Kram direkt zur Straße zu tragen und (noch viel schlimmer) den Unrat zu sortieren! Ich wünschte mir schnell ein Erdloch herbei, in dem ich verschwinden wollte. Natürlich wurde mein Wunsch ignoriert. Peinlich!!! Ich habe absolut keine Ahnung mehr, was sich alles in den Kisten und Kartons befand. Allein die Vorstellung, was die vier dort für Dinge entdeckt/gesehen haben könnten … Ich fühlte mich wie ein kleines Kind, das sein Zimmer nicht aufgeräumt und heimlich Kram in Kartons gepackt hat.
Was heute schön war:
Spielende Kinder.
Da der Zug zum Flughafen erst am Nachmittag fuhr, konnte L nach dem Aufstehen noch ein paar Stunden mit T und J spielen (und fernsehen). Wir aßen sogar noch mal oben gemeinsam Frühstück und später auch Kuchen. Hoffentlich können alle um die Weihnachtszeit wieder nach Deutschland kommen.
Playdate.
Halb fünf am Nachmittag trafen wir A, M und ihre Noch-Baby-Tochter A beim Espachcafé. Während es in der Ferne bereits donnerte, aßen wir super leckeres Eis. Ich bin sehr stolz auf L, denn obwohl hin und wieder eine Wespe um ihr Eis schwirrte, blieb sie ruhig sitzen. Da kein Unwetter aufzog, konnten wir bis abends halb acht im Sand spielen, baden oder herumsitzen und quatschen. Prinz war für seine Verhältnisse ein sehr lieber Spielplatzhund. Schade ist es trotzdem, dass er nicht richtig zur Ruhe kommen kann. Aber er hatte kaum (aus lauter Langeweile) gebellt. Das war schon mal ein Anfang.
