Tagebuch – Unser Leben ohne M – Tag 29

Alltagsschnipsel

Gestern Abend konnte ich ewig nicht einschlafen. Ich hörte mir deshalb auf Youtube (M würde den Kopf schütteln, weil ich nicht Spotify nutze) die Songs an, die ich im Herbst 2011, als ich merkte, mich allmählich in M zu verlieben, in Dauerschleife gehört hatte. Dazu zählten unter anderem die Ärzte-Songs „Ich will dich“, „Geh mit mir“ und „Vermissen, Baby“, aber auch so ziemlich jedes Lied des Albums „Im Schatten der Ärzte“. M teilte mir Anfang 2012 mit, dass er zu dieser Zeit gern „It Must Have Been Love“ von Roxette hörte.

Was heute schön war:

Spaziergang.
Kurz nach um acht ging ich mit Prinz über eine Dreiviertelstunde im Park spazieren. Die Ruhe um diese Zeit war wirklich wunderbar. Ich konnte ein wenig zur Ruhe kommen.


Licht am Ende des Tunnels.
Wegen eines Gesprächs mit unserem Investor (Eine Zusammenarbeit kommt definitiv zustande!!!) musste Prinz erstmals sechs (!) Stunden alleine zu Hause bleiben. Unsere Vermieterin C hatte ein Ohr auf ihn. Von diesen sechs Stunden war er „nur“ circa eine Stunde gestresst/aufgeregt. Das ist echt super. ❤ Wir besprachen heute schon nicht mehr das Ob, sondern bereits das Wie. Im besten Fall können wir schon zum 1. September neu durchstarten, im „schlechtesten“ zum 1. Oktober. Mein Kollege M war Stunden später (wie ich) sprachlos vor Glück. Morgen findet nochmal ein wichtiger/spannender Termin statt. Mittlerweile bin ich von einem positiven Ergebnis überzeugt, da die richtigen Leute an diesem Termin teilnehmen. Wie es auch kommt, arbeitssuchend bin ich in Zukunft erst mal nicht. Uff! Was für eine unglaubliche Last, die von mir fällt! Jetzt ein Schnäpschen, das wäre was! 😉

Besuch.
Ich hatte am Nachmittag zehn Minuten Zeit, kleinere Vorbereitungen im Garten zu treffen, ehe uns C mit ihrem Sohn M besuchte. M „bekochte“ uns eine Weile in der Kinderküche im Garten, da L und Ms Mama noch nicht da waren. L war noch keine fünf Minuten zu Hause, als sich ihr eine erste Wespe näherte. Sie bekam einen (lauten) hysterischen Anfall und wollte sich nicht mehr beruhigen. Wir gingen alle in ihr Kinderzimmer und ließen M und L erstmal drinnen spielen. Am Abend traute sich L wieder nach draußen und die beiden Kinder planschten doch noch vergnügt im Planschbecken.

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