Tagebuch – Unser Leben ohne M – Tag 5

Alltagsschnipsel

Trauer.
Der heutige Tag war wieder schwerer für mich. Als ich mittags mit Prinz im Park spazieren ging, blieb mein Blick auf einer Parkbank hängen, auf der ich noch irgendwann im Juni mit M saß. Auch in der Wohnung sehe ich ihn permanent in dem ein oder anderen Raum sitzen. Er fehlt mir wirklich unbeschreiblich doll.

Organisatorisches.
Dank der Iren habe ich in den letzten Tagen sehr viel geschafft. Auch heute konnte ich mich nahezu ungestört um wichtige Korrespondenz kümmern. Zudem habe ich nun wieder einen guten Überblick, was in nächster Zeit noch zu tun ist.

Was heute schön war:

Besuch.
Am Vormittag, das heißt vielmehr um die frühe Mittagszeit kamen meine Eltern zu Besuch. Ich machte ihnen noch im Schlafanzug die Tür auf, bat sie, im Garten Platz zu nehmen und kleidete mich an. Sie brachten L und mir aus eigener Ernte Gurken und Kohlrabi mit. Während des Besuchs schaute L mit den Jungs oben „Die Sendung mit der Maus“.

Telefonat mit O.
Viertel nach eins telefonierte ich mit O. O war ein Schulfreund von M und ging mit ihm in denselben Abiturjahrgang. Ich kenne O auch schon seit über zwanzig Jahren. (Wahnsinn!!!) O und ich hatten bisher (leider) nie engen Kontakt. Umso mehr freute ich mich heute über das Telefonat.

L-Bespaßung.
Ich bin R und unserer Vermieterin C unendlich dankbar, dass sie auch heute wieder die Kinder bespaßten. Die fünf fuhren nach Gebesee zum Erdbeeren pflücken. Ich habe in der Zeit unglaublich viel geschafft.

Heinzelmännchen.
Heinzelfrauchen träfe es vermutlich besser. S war heute so lieb und entekelte unsere Küche und unser Bad. Es blitzt nun wieder vor Sauberkeit. Das ist wirklich super! ❤

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