Heute wachte ich erst kurz vor acht auf. Da L noch schlief, schaute ich mir die Fotos auf Ms Facebook-Profil an. Als ich das Bild von M aus dem Jahr 2011, auf welchem ich ihn damals schon so süß fand, wieder betrachtete, kamen mir die Tränen. Es geht mir zwar von Tag zu Tag „besser“ bzw. wird die Situation „leichter“ oder erträglicher, aber ich vermisse M wirklich sehr. Es ist und bleibt einfach ungerecht.
Gespräch.
Zusammen mit unseren Vermietern C und A und meinem Kollegen M traf ich mich heute mit einem potentiellen Investor. Wir haben einen groben Fahrplan bzw. eine erste Vorgehensweise besprochen. Die Verhandlungen können allmählich beginnen.
Rücksichtslosigkeit.
Wie auch gestern schickte mir der zweite Geschäftsführer eine iMessage mit einem Verweis auf eine dringende E-Mail. Ich verstehe die Dringlichkeit und werde am Wochenende auf seine Mail antworten. Ich verstehe jedoch nicht, weshalb JETZT alles plötzlich so eine Eile hat, wurde doch in den letzten Wochen und Monaten tatenlos zugeschaut. Ich gebe es zu: Ich liebe es, Leute dieses Schlags zu ärgern bzw. bewusst hinzuhalten. (Ich weiß, dass das nicht sehr erwachsen ist.)
Was heute schön war:
Besuch.
Am späten Mittag besuchte mich B, den ich seit Monaten (Jahren?) nicht mehr gesehen habe. Er hat sich sehr verändert und ist erwachsen(er) geworden. Obwohl wir uns so lange nicht gesehen haben, kam es mir so vor, als sei keine nennenswerte Zeit vergangen. Mit meiner Grundschul-/Orchesterfreundin J geht es mir genauso. Wir haben uns wirklich richtig gut über viele Themen unterhalten.
L-Bespaßung.
Danke an R, dass er seit seiner Ankunft in Erfurt so viel mit L und seinen beiden Jungs unternimmt. Das verschafft mir die Zeit, mich mit den Firmenangelegenheiten bzw. mit Allem rund um Ms Tod zu beschäftigen.
Zuwachs.
Als R mit den drei Kindern aus der Stadt zurückkehrte, brachten sie S vom Hauptbahnhof mit, die heute Morgen von Irland nach Deutschland flog. Wir unterhielten uns viel. Am Abend bestellten wir bei unserem Vietnamesen des Vertrauens leckeres Essen.
