Tagebuch – Alltag in der Corona-Zeit – Tag 102

Alltagsschnipsel

Mein gestriger Wunsch ging nur teilweise in Erfüllung: Die Schmerzen beim Schulterblatt waren tagsüber auszuhalten (ich konnte also ohne stechenden Schmerz einatmen), wurden gegen Abend jedoch immer unangenehmer. Ich werde den Rat meines Bruders befolgen und für einige Tage eine Sportpause einlegen. Wenn es die Zeit erlaubt, lasse ich mich wegen eines neuen Kissens beraten. Ich erhoffe mir dadurch eine dauerhafte Besserung.

Abgelehnte Beurlaubung.
Ms Nächte werden wieder besser und ruhiger. Er verbringt immer mehr Zeit im Bett statt auf der Toilette im Bad. Dennoch ist er tagsüber noch sehr viel müde. Da heute Morgen die negative Blutkultur aus dem Portbereich noch nicht bestätigt wurde, DURFTE M nicht aus dem Krankenhaus entlassen werden. Auch eine Beurlaubung für zwei oder drei Stunden am Nachmittag war nicht möglich. So lief ich den restlichen Tag mit einem gebrochenen Herzen (ähnlich wie nach einem heftigen Streit oder einer Trennung) durch die Gegend. M hat mir heute wirklich sehr gefehlt! Ich hatte tatsächlich etwas Liebeskummer.

Was heute schön war:

Geburtstag.
Tausend Dank an alle Gratulanten, die mir über den ganzen Tag verteilt nette, aufmunternde und rührende Worte hinterließen. Ich habe mich unglaublich doll über jede einzelne Nachricht gefreut. Unsere Wohnung duftete bereits am Vormittag nach frischen Blumen. An den zahlreichen Sträußen werde ich mich noch die nächsten Tage erfreuen. Wundervolle Geschenke bekam ich natürlich auch. ❤ Und einen ersten Schritt in Richtung Altersvorsorge bin ich Dank meines Bruder nun auch gegangen – juhu!

Kleine Feier im Familienkreis.
Am Nachmittag trudelten allmählich die Gäste ein. Neben einem selbstgebackenen Erdbeerkuchen, mit dem mich unsere Vermieterin C am Morgen überraschte, gab es zwei Benjamin-Blümchen-Torten – zwei deshalb, weil mein Bruder meinte, eine sei zu wenig. Dummerweise setzte bei ihm dann doch schneller als gedacht die Sättigung ein. 😉 Am Abend wurde gegrillt. Dies übernahm unser Vermieter A, der sogar das Grillgut besorgte. 


Es war ein wirklich schöner Geburtstag – auch wenn M so sehr fehlte!

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