Die letzten Nächte waren bereits unruhig, weil M oft aufstehen muss und das Bett dabei knarzt. Zudem brennt in vielen Zimmern der Wohnung auch nachts Licht, sodass es seither im Schlafzimmer nie richtig dunkel ist. Doch letzte Nacht war wirklich schlimm. Zu dem oben genannten kam noch L hinzu, die alle paar Stunden weinend/schreiend oder nörgelnd aufwachte. Zum Glück ließ sie sich recht schnell beruhigen. Trotzdem … ich wollte doch nur schlafen. Ich war doch so müde.
M und ich werden L auch in den kommenden fünf Wochen vor der Schließzeit nicht in den Kindergarten schicken. M nimmt aufgrund des Schubs der Colitis ulcerosa hoch dosiertes Cortison ein. Eine Erkrankung (im Kindergarten lauert nicht nur das Coronavirus) muss unbedingt vermieden werden. L mag sowieso lieber zu Hause bleiben, denn bei uns gibt es keinen Mittagsschlaf, im Kindergarten schon. 😉 Wir werden uns in den nun folgenden acht Wochen dennoch hin und wieder mit dem ein oder anderen ihrer Freunde treffen. So der Plan!
Um 06:30 Uhr war der Pflegedienst heute da. Gut, dass ich mir keinen Wecker gestellt hatte, der hätte nämlich erst zwanzig Minuten später geklingelt.
Mit einer der beiden Studienärztinnen habe ich heute Abend telefoniert und sie auf den aktuellen Stand hinsichtlich Ms Gesundheit gebracht. In den nächsten Tagen und Wochen entscheidet sich, ob die Antikörper-Impfung wie geplant ab 6. Juli beginnen kann oder verschoben werden muss. Die Bildgebung (CT) ist nach wie vor für den 2. Juli anberaumt.
Was heute schön war:
Übersicht.
Ich werde ab heute beginnen, mich über die Aufgaben, die ich für die Arbeit geschafft habe, zu freuen, und versuchen, wegen der To Dos, die ich nicht geschafft habe, nicht zu verzweifeln. Alle anfallenden Tätigkeiten habe ich zusammengetragen und in eine Übersicht gepackt. Jetzt fühle ich mich schon wesentlich besser.
Parkrunde.
Am Vormittag lief ich mit Prinz und L im Bollerwagen zum Briefkasten und anschließend in den Park. Wir spielten auf der großen Wiese Feuerwehrmann Sam – eigentlich spielte das heute nur L. Ich konnte Prinz nicht dazu motivieren, sich großartig von der Stelle zu bewegen. Er hatte keine Lust. (Prinz übernimmt oft die Rolle des Hauptfeuerwehrmannes. 😉)
Telefonat mit meinem Bruder.
Das war abends sehr schön. Wir versuchen, uns jetzt auch einmal wöchentlich auszutauschen.


