Diagnose.
Ein Jahr ist nun vergangen! Es war ein schwieriges Jahr voller Angst und Trauer, aber auch Hoffnung und Wertschätzung. Das schönste ist aber: M lebt! Heute vor einem Jahr begleitete ich M zu einem Kieferchirurgen, da die Schmerzen im Mundraum einfach nicht besser wurden. Von Januar 2019 an suchte er alle paar Wochen verschiedene Ärzte auf. Doch niemand fand etwas. Der Kieferchirurg schaute jedoch keine zwei Minuten in Ms Mund und sagte: Zungenrandkarzinom. Er vereinbarte für uns für den 31. Mai 2020 einen Behandlungstermin im
Helios. M und ich standen den restlichen Tag unter Schock! Ich erinnere mich, dass ich circa eine Woche lang nach Erhalt dieser Diagnose an einer leichten Form von Amnesie litt.
Was heute schön war:
Fernlehrgang.
Ich nähere mich allmählich dem Ende des Theorieteils in Heft sechs. Im Juni stehen die Einsendeaufgaben für Heft fünf und Heft sechs ganz oben auf der To-Do-Liste, ehe es mit Heft sieben weitergeht.
Rollschuh/Inline Skates fahren.
L und ich holten unsere Rollschuhe bzw. Inline Skates heraus und fuhren heute lange in unserem Garten damit herum. Nebenbei spielten wir Schule.
M und der neue Thermomix.
Am frühen Abend besuchte uns M. Er mietete sich ein Teil-Auto, das direkt auf dem Helios-Gelände zur Verfügung steht. Seit Dienstag steht ein großer Karton aus Frankreich in unserem Flur. M öffnete ihn und holte unseren Thermomix heraus und baute ihn in der Küche auf. (Ich kam bisher nicht dazu.) Er ist ganz begeistert. Kurz nach 20 Uhr machte er sich auf den Rückweg ins Krankenhaus.
Sushi.
Mein Bruder ist das erste Mal seit vier Monaten wieder zu Besuch in Erfurt. L war anfangs zwei Sekunden schüchtern. Dann zauberte er allerdings Seifenblasen aus seinem Rucksack und die Schüchternheit war sofort vergessen. Wir bestellten abends eine große Menge leckeres Sushi, das sogar schneller geliefert wurde als erwartet.

