Tagebuch – Alltag in der Corona-Zeit – Tag 77

Alltagsschnipsel

Was für ein Tag! Es war tatsächlich etwas stressig. So viele Telefonate habe ich schon lange nicht mehr entgegengenommen. Auch zu Hause kam über den ganzen Tag verteilt Besuch. Ab dem Nachmittag hatte ich Rückenschmerzen, die abends auch leichte Bauchkrämpfe hervorriefen.

Kick-off-Call in einem Projekt.
M ist im Krankenhaus, die PO ist seit Montag krankgeschrieben. Obwohl ich weder PO noch Developer bin, sondern lediglich eine Assistentin der Geschäftsführung, bot ich gestern meine Teilnahme am Kick-off-Termin an. Und das war auch gut so. Wir wären der einzige Projektpartner gewesen, der durch Abwesenheit geglänzt hätte. So waren wir der einzige, der keine Präsentation vorbereitet hatte. Der Call begann morgens um neun und endete 13:00 Uhr. Ich habe mir einige Notizen und einhundertzehn Screenshots gemacht, die ich abends neben L auf der Couch sortierte und in sinnvolle PDFs umwandelte.

Fliegender Wechsel.
Während der Call lief, kam der Reparaturservice wegen unseres Geschirrspülers vorbei. Der Monteur fand tatsächlich die Ursache (zwei große Orangenkerne), weshalb der Spüler seit Wochen nicht bzw. nur schlecht abpumpte. Die Rechnung über knapp 82 Euro wies ich direkt an. Nahezu zur gleichen Zeit kam Ms Schwester mit ihrem kleinen Baby vorbei. Sie nahm L, die ich während des Calls ausgehfertig machte, und bespaßte sie bis zum Nachmittag. Am frühen Nachmittag schaute mein Kollege M aus einem Nachbardorf vorbei (wir befinden uns alle nach wie vor im Home Office). Er benötigte für ein Dokument den Firmenstempel. Ich scannte ihm alles ein und wir quatschen nebenbei noch etwas.Der letzte Besucher des Tages war Ms Papa, der abends halb sieben kam und eines unserer Autos mitnahm. Er wird es morgen für uns in die Werkstatt bringen.

Ms Gesundheitszustand.
Die Oberärztin stellte bereits am Morgen fest, dass M viel besser aussieht. Er ist im Helios richtig aufgeblüht. M teilte mir mit, dass er verschiedene Dinge (Cappuccino, Eis, Pudding) trinken/essen konnte – etwas, voran er vor wenigen Monaten nicht zu hoffen gewagt hätte. Vielleicht kommt er eines Tages doch von seiner PEG-Magensonde weg. Lediglich an seinem Ton mir gegenüber müssen wir arbeiten. Der gefällt mir ganz und gar nicht – auch bei allem Verständnis für seine beschissene Krankheit nicht.

Was heute schön war:

Babybesuch.
Ls Cousin besuchte uns nicht nur heute Morgen. Am Nachmittag trafen wir uns mit M beim Spielplatz. Ms Schwester kam mit L und ihrem Baby auch dorthin. Der kleine Mann ist schon wieder dreieinhalb Monate alt. Die Zeit vergeht so schnell.

Feedback zur ersten Kindergeschichte.
Ich habe heute von meiner Dresden-Freundin J das letzte Feedback zur ersten Kindergeschichte erhalten. Nun kann ich alle Anmerkungen/Verbesserungen der vier (sechs) Testleser einarbeiten. An dieser Stelle noch mal Danke an euch. Ihr seid toll!

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